Veröffentlicht am Sa 17 September 2016

Wegen sozialer Entwicklung, Schullaufbahn, Gehirnentwicklung, Perspektiven und einfach aus Spaß ist der Besuch eines Montessori-Kindergartens erwägenswert.

Frühpädagogik hat in letzter Zeit einen starken Zulauf erhalten. Kein Wunder, ist doch heutzutage das Hauen und Stechen um die besten Jobs und Beziehungen ein notwendiges Übel geworden.

Das reformpädagogische Konzept nach Maria Montessori hat in der Frühpädagogik eine besondere Bedeutung. Das Hauptziel der Montessoriepädagogik ist es, dem Kind eine Hilfe zur Selbsthilfe bei der eigenen Entwicklung zu geben. Der Erfolg ist dabei sehr von der Erfahrung und den Fähigkeiten der Betreuungskraft abhängig, da die Methodenwahl auf das Kind abgestimmt sein muss. Nur dadurch kann ein optimaler Lernprozess eingeleitet werden.

Mit dem dritten Lebensjahr befindet sich ein Kind schon in der zweiten Phase des Kindseins. Es nimmt jetzt dinge bewusst wahr, kann bewusst reagieren und reflektieren. Das gibt einem als Elternteil die Möglichkeit, diese bewußte Phase direkt zu unterstützen, z.B. durch die Anmeldung in einem Montessori-Kindergarten. In diesem Artikel soll es nur um die Vorteile einer solchen Anmeldung gehen, weiterführende Informationen findest Du unter http://www.montessori.de/ oder beim Montessori Dachverband Deutschland.

1. Soziale Entwicklung

Ihr Kind hatte bist jetzt Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen, besonders zu Kindern im selben Alter. Darüberhinaus hat das Kind Mutter, Vater, Verwandte und eventuell Babysitter sowie Betreuer im Kindergarten (jaja, Kita :) kennengelernt. Das Kind ist jetzt bereit, mit anderen Kindern zu spielen und Freundschaften zu schließen - und zu beenden.

In einem Montessori-Kindergarten hat das Kind nun die Möglichkeit, völlig neue Lern- und Kommunikationskonzepte kennenzulernen. Es ist nun in einer freien pädagogischen Einrichtung und muss bestimmte Regeln akzeptieren. So muss es andere ausreden lassen und kann individuell auf die Lernangebote eingehen lernen. Durch die auftretenden Probleme in heterogenen Gruppen lernt das Kind auch, mit diesen umzugehen und sie zu lösen.

2. Grundlage für die Schullaufbahn

Die Zeit von 3 bis 5 Jahren ist eine kritische Zeit, da das Kind hier die grundsätzliche Methodik lernt, Dinge anzugehen. Mit der anschließenden Einschulung ist eine ganze Menge erforderlich. Z.B. sollten Kinder heutzutage in der Lage sein, ihren Namen zu schreiben und grundsätzliche Zahlen zu erkennen. Motorische Grundfähigkeiten gehören ebenso dazu wie Ausdrück über Gesang und Tanz.

Die Kindergarten bietet die Voraussetzungen zum Erwerb dieser Fähigkeiten. Das Kind wird schrittweise auf die Schule vorbereitet und empfindet die Umstellung als einfach. Damit ergibt sich ein nahtloser übergang in folgende pädagogische Einrichtungen und somit ein optimaler Start in die Schullaufbahn.

3. Gehirnentwicklung

Während der zweiten Phase entwickelt sich das Gehirn sehr schnell weiter - erinnern Sie sich nur daran, wie ihr Kind vorher quasi aus dem Nichts ihre Sprache gelernt hat und jetzt sehr gut laufen kann!

Jetzt ist das Kind in der Lage, diesen Lernprozess aktiv mit zu gestalten - und das Gehirn ist auf Input angewiesen. Das Bewusstsein des Kindes profitert dabei enorm von der strukturierten Lernumgebung in einem Montessori-Kindergarten. Es gibt routinierte Prozesse, wiederkehrende Fragestellungen und ein konstantes Weiterentwickeln der kindlichen Methodik. Ihr Kind wir dadurch selbstbewusster mit seinen eigenen Fähigkeiten umgehen können und sei Wissen wesentlich erweitern.

4. Perspektiven

Studien haben gezeigt, dass Kinder, die einen Kindergarten besuchen tendenziell höhere Bildungseinrichtungen und sind statistisch seltener vorbestraft. Das spiegelt sich natürlich in einem durchschnittlich höheren Einkommen wieder. Sie erhalten bessere medizinische Versorgung und lernen, sich in einem gesellschaftlichen Umfeld durch angemessene Verhaltensweisen zu bewegen. Das heißt, Kinder, die einen Kindergarten besuchen haben weniger Schwierigkeit, sich in der Gesellschaft zurecht zu finden und können einen angemessenen Kurs im Leben halten. Dadurch haben sie bessere Zukunftsperspektiven. Montessori hilft ihnen dabei, diesen Kurs selbstbestimmt zu halten.

5. Spaß

Ein Kindergarten macht auch eine Menge Spaß! Es gibt immer etwas zu tun, das Kind kann mit Freunden spielen, singen, tanzen, künstlerisch tätig sein, lesen (!), die Zeit genießen und so weiter. In der Montessoriepädagogik haben Kinder die Möglichkeit, ihren eigenen Weg zu wählen und die Welt in ihrem Tempo zu erkunden.

In der heutigen stressigen Zeit ist die Wahl des richtigen Kindergartens der erste Weichensteller in eine erfolgreiche Zukunft. Die Montessoriepädagogik kann sehr viel Gutes für Ihr Kind tun, für die soziale Entwicklung, als Grundlage für die Schullaufbahn, für die Entwicklung des Gehirns und als Grundstein für Perspektiven. Natürlich macht es auch eine Menge Spaß! Informieren Sie sich noch heute, ob in Ihrer Umgebung ein Kindergarten Montessori anbietet. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, ein selbstbewusster und selbstbestimmter Mensch zu werden!

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